Die pulsierende Magnetfeldtherapie

Einsatzgebiete: Förderung Zellstoffwechsel und Durchblutung, Aktivierung Wundheilungs- und Knochenheilungsprozessen, Degenerative Erkrankungen

Wirkmechanismus: Auf der Erde besteht ein natürliches Magnetfeld. Dieses Feld ist relativ schwach (in einer Größenordnung von 0,5 Gauß). Zum Vergleich: Die medizinisch wirksamen pulsierenden Magnetfelder haben eine Stärke von bis zu 50 Gauß. Jede Zelle baut an ihrer Oberfläche ein elektrisches Potential auf. Der Aufbau dieses Potentials ist verknüpft mit einem Ionen-Transport. Von wesentlicher Bedeutung ist dabei die Anregung der Natrium-Kalium-Pumpe, die dazu dient, das Zellvolumen aufrecht zu erhalten, die elektrische Erregbarkeit von Nerven und Muskeln zu gewährleisten und den aktiven Transport von Zuckern und Aminosäuren zu betreiben. Die Membranen werden durchlässiger für Ionen, aber auch andere Stoffe wie Nährstoffe und Sauerstoff. An Nervenzellen wird die Leitfähigkeit verbessert. Auf den Knochen hat das Magnetfeld eine spezielle Wirkung. Knochengewebe verfügt über ein eigenes bioelektrisches Potential. Wenn die Knochensubstanz durch einen äußeren Stimulus angeregt wird, beginnt sie zu schwingen bzw. zu vibrieren. Die niedrigenergetische Strahlung des durch das Magnetfeld induzierten Feldes reicht aus, um diesen Effekt zu induzieren. Im Unterschied zu statischen Magnetfeldern scheint es bei pulsierenden Feldern zu einem vermehrten Wachstum von Knorpel- und Knochengewebe zu kommen. Es ist eine Mehrdurchblutung zu beobachten.

Magnetfeldtherapie

(Fotos und Videos mit freundicher Unterstützung und Genehmigung der Firma  BMS)